FACHZEITUNG für außerklinische Intensivversorgung

  • Ausgabe 33 (Juli 2016)

    Seit vielen Jahren gibt es Hinweise darauf, dass sich in der außerklinischen Intensivpflege sogen. „schwarze Schafe“ an den Geldern der Versicherten bereichern. In unserer neuen Ausgabe der GEPFLEGT DURCHATMEN veröffentlichen wir Vorschläge aus verschiedenen Perspektiven, wie der Betrug eingedämmt werden könnte. Auch die Betroffenen und ihre Angehörigen sind alarmiert, da das veruntreute Geld dringend gebraucht wird.

    Außerdem berichten wir vom DIGAB-Kongress in Bamberg, wo ein Fünftel aller Beiträge von Betroffenen gestaltet wurde. Menschen mit Behinderung gehen in diesem Jahr auf die Barrikaden. So werfen wir einen Blick auf die kämpferischen Veranstaltungen in Berlin und München anlässlich des Europäischen Protesttags der Menschen mit Behinderungen und stellen den neuen Botschafter der UN-Behindertenrechtskonvention vor. „Auf dem MAIK sehen wir uns wieder“, so verabschiedeten sich viele der Kongressteilnehmer in Bamberg voneinander. Einen kleinen Vorgeschmack auf den 9. MAIK gibt es schon in diesem Heft.

    Im Weiteren entführen unsere LeserInnen ins Medizinhistorische Museum nach Berlin, zeigen ihnen, wie erfolgreich gute Gespräche sind und was zu tun ist, um in unserer Gesellschaft Zwischenmenschlichkeit und Empathie zu stärken. Auch wir wollen in diesem Heft einen kleinen Beitrag „wider die kalte Vernunft“ (Arno Gruen) leisten. Denn wir teilen die Überzeugung des Nestors der Psychotherapie, dass man die Entwicklungsstufe einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit ihren Kindern, älteren Menschen, behinderten Menschen und chronisch Kranken umgeht.

    Ausgabe 33 als PDF

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